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Mit Hilfe des Schachs formte ich meinen Charakter. Das Schachspiel lehrt vor allem, objektiv zu sein. Man kann nur dann ein großer Meister werden, wenn man sich seiner Fehler und Mängel bewusst wird - ist das nicht ganz so wie im Leben? (Alexander Aljechin)

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1948 wurde der Schachklub in Buchen gegründet und hatte sein erstes Domizil im Buchener Bahnhof-Hotel, dessen Besitzer Fritz Zimmermann ein passionierter Schachspieler war. Zwei Jahre später nahm der Schachklub am Rundenspielbetrieb teil, wobei die aktiven Spieler des Vereins weite Anfahrtswege nach Tauberbischofsheim, Wertheim, Bad Mergentheim, Dossenheim und Heidelberg in Kauf nahmen.
Erst in späteren Jahren stießen Schachspieler aus Walldürn zu diesem ursprünglichen Buchener Schachverein, dessen Standort schließlich nach Walldürn verlegt wurde, wo man nach dem Umzug einen deutlichen Zuwachs an Vereinsmitgliedern verzeichnen konnte. In Walldürn war man zunächst lange Jahre im "Haus der offenen Tür" zuhause, ehe man sein Domizil in den letzten Jahren dann in der "Augustiner-Klause" fand, wo man auch heute noch die Schachspielabende abhält.
1955 übernahm Karl Schimpf 20 Jahre lang das Amt des Vorsitzenden und wurde 1976 von Julius Boronkay abgelöst, welcher dieses Amt 10 Jahre lang innehatte. Beide prägten durch ihr vorbildliches Engagement schon am frühsten Anfang die Vereinsgeschichte erheblich. Im Jahre 1986 löste Helmut Märker Julius Boronkay ab und übernahm das Amt des 1. Vorsitzenden. Im darauf folgenden Jahr verabschiedete der Schachklub eine Vereinssatzung und trat dem Badischen Sportbund bei. In diesem Jahr hatte der Verein einen seiner Höhepunkte, da man an der Schachverbandsrunde mit drei Mannschaften teilnahm.
1988 wurden Schimpf und Boronkay anlässlich des 40-jährigen Vereinsbestehens zu Ehrenmitgliedern ernannt. Zu diesem Anlass veranlasste der Schachklub eine Zaubervorführung mit "Don Carlo" und eine Simultanveranstaltung mit dem Bundesligaspieler Bernd Reinhard.
Ein weiterer Höhepunkt erreichte 1990 der SK Buchen-Walldürn, in dem er in der Landesliga den sechsten Tabellenplatz und in der Bezirksklasse den zweiten Tabellenplatz belegte. Da 1994 Helmut Märker bei einem Autounfall ums Leben kam, ließ man das oberste Amt im Verein für den Rest der Saison offen. Joachim Münch übernahm 1995 diesen Posten für zwei Jahre. 1997 ließ sich Bernhard Meixner einstimmig in das Amt des 1. Vorsitzendes wählen.
1998, wurde zum wiederholten Male eine Simultanveranstaltung mit fast 30 Brettern auf die Beine gestellt. Diesmal heuerte man den Großmeister Jörg Hickl an, der im gleichen Jahr deutscher Meister wurde.




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