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Mit Hilfe des Schachs formte ich meinen Charakter. Das Schachspiel lehrt vor allem, objektiv zu sein. Man kann nur dann ein großer Meister werden, wenn man sich seiner Fehler und Mängel bewusst wird - ist das nicht ganz so wie im Leben? (Alexander Aljechin)

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Der Walldürner Schachklub trat zu Hause ersatzgeschwächt gegen die favorisierte Mannschaft aus Paimar an. Dass es hier nichts zu holen gab, stellte sich relativ schnell heraus.

Wolfgang Dosch musste gegen Torsten Klar nach einem Läuferspieß am sechsten Brett zuerst die Segel streichen und die Partie aufgeben. Ein besseres Ergebnis konnte am zweiten Brett Joachim Münch gegen Peter Martin herausholen. Nach einem schnellen Austausch der meisten Figuren einigten sich beide auf ein Unentschieden. Auch das letzte Brett, an dem Edgar Müsig spielte, verschlechterte die Lage für den SK Buchen/Walldürn. Zwar bot sein Gegner Walter Hirsch zwei Mal Remis, aber Edgar Müsig lehnte ab und stolperte durch einen Fingerfehler in eine Springergabel, sodass auch er aufgeben musste. Am dritten Brett konnte Stefan Dosch gegen Andreas Gabel die Lage lediglich etwas abfedern. Er konnte im Schottischen Gambit zwar zwei Bauern mehr herausschlagen, aber geriet so sehr unter Druck, sodass er gerne in ein Remis einwilligte. Reiner Bechtolds Partie entwickelte sich zu einem Leichtfigurenendspiel in dem er zwei Springer hatte und sein Gegenüber Holger Kuhn mit dem Läuferpaar spielte. Das Spiel verlor er letztendlich, da eine Läufergabel das Ende setze. Die Negativserie schritt durch die Niederlage von Roland de Swart an Brett fünf gegen Ralph Becker weiter fort. Er konnte seine Stellung zwar gut verteidigen, aber nach einem Damenopfer übersah er in einer Abwicklung ein Schachgebot. Somit stand auch die endgültige Niederlage für das ganze Team fest.

Daher konnte Markus Dosch am vierten Brett in der slawischen Variante im abgelehnten Damengambit nichts daran ändern. In einer etwas ungenauen Partie konnte er seine Figuren so glücklich platzieren, dass sein Gegner, Arno Bieger, komplett bewegungsunfähig war. Dies reichte dann für den einzigen Sieg an diesem Tag. Deutlich länger wurde am Spitzenbrett gespielt. Hans Leidecker und Nicolas Hehn verweilten lange in einem Endspiel, in dem Hans Leidecker zwei Bauern weniger hatte. Er verteidigte zwar sehr geschickt, aber am Ende musste er doch die Partie aufgeben. Somit stand die 2:6-Niederlage für den SK Buchen/Walldürn fest und die Mannschaft rutscht auf siebten Tabellenplatz.




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