DENKAUFGABEN

1. Aufgabe

Bei Gebrauchtwagenhändler Schulz läuft das Geschäft mal wieder nicht so doll, und deshalb lässt er sich bei dem schon in der Vergangenheit unzuverlässigen Kunde Zahlnix auf Scheckzahlung ein, mal wieder. Kaum hat Zahlnix das Gelände mit einem gebrauchten, aber dennoch wunderschönen Ford Fiesta verlassen, erhält Schulz auch schon einen Anruf von ihm. Zahlnix sagt ihm, es täte ihm unendlich leid, aber der Scheck in Höhe von 4000 € sei leider nicht gedeckt, auf seinem Konto seien nur 3000 €.

Aufgabe: Wie rettet Schulz sich in dieser Situation davor, dass Zahlnix evtl. sogar gar nichts bezahlt?

Lösung

2. Aufgabe

Eine Weinbergschnecke fällt in einen zehn Meter tiefen Brunnen, am Tag krabbelt sie drei Meter hoch und in der Nacht rutscht sie zwei Meter runter.

Aufgabe: In wie viel Tagen ist sie oben?

Lösung

3. Aufgabe

Es gingen zwei Väter und zwei Söhne übers Feld und fanden drei Äpfel und teilten sie so, dass jeder einen ganzen erhielt.

Aufgabe: Wie war das möglich?

Lösung

4. Aufgabe

Auch in der Antike wurde schon geknobelt. Das beweist eine Geschichte, die in Griechenland schon vor Christi Geburt bekannt war: An der Weggabelung, von der eine Straße in den Tod, die andere zum Leben führt, stehen zwei Zwillingsbrüder. Jeder an einer der beiden Straßen. Man weiß, dass einer von beiden immer lügt, der andere immer die Wahrheit spricht.

Aufgabe: Mit welcher Frage bekommt man heraus, welcher Weg wohin führt?

Lösung

5. Aufgabe

Herr und Frau Heldmaier gehen spazieren. Der kleine Steffen fährt auf dem Rad mit. Die Heldmaiers legen in einer Stunde fünf Kilometer zurück. Stefan ist dreimal so schnell. Er fährt zum Ziel, dem "Grünen Baum", voraus. Dort dreht er um, bis er seinen Eltern begegnet, dann fährt der wieder zur Gaststätte zurück. So pendelt Steffen hin und her, bis alle gemeinsam im "Grünen Baum" ankommen. Die Eltern sind fünf Kilometer gegangen.

Aufgabe: Wie viel Kilometer hat Steffen zurückgelegt?

Lösung

6. Aufgabe

Zwei Schäfer treffen sich. Sagt der erste Schäfer zum zweiten: "Gib mir acht Schafe von dir, dann habe ich doppelt so viele wie du." Dann sagt aber Schäfer zwei zu eins: "Gib du mir acht Schafen von deinen, dann haben wir gleichviel."

Aufgabe: Wie viele Schafe hat jeder Schäfer?

Lösung

7. Aufgabe

1. Es gibt fünf Häuser mit je einer Farbe
2. In jedem Haus wohnt eine Person einer anderen Nationalität
3. Jeder Hausbewohner bevorzugt ein bestimmtes Getränk, raucht eine bestimmte Zigarettenmarke und hält ein bestimmtes Haustier
4. KEINE der 5 Personen trinkt das gleiche Getränk, raucht die gleichen Zigaretten oder hält das gleiche Tier wie einer seiner Nachbarn.

1. Der Brite lebt im roten Haus
2. Der Schwede hält einen Hund
3. Der Däne trinkt gerne Tee
4. Das grüne Haus steht direkt links vom weißen Haus
5. Der Besitzer des grünen Hauses trinkt gerne Kaffee
6. Die Person, die Pall Mall raucht, hält einen Vogel
7. Der Mann, der im mittleren Haus wohnt, trinkt gerne Milch
8. Der Besitzer des gelben Hauses raucht Dunhill
9. Der Norweger wohnt im ersten Haus
10. Der Marlboro - Raucher wohnt neben dem, der eine Katze hält
11. Der Mann, der ein Pferd hält, wohnt neben dem, der Dunhill raucht
12. Der Winfield - Raucher trinkt gerne Bier
13. Neben dem blauen Haus wohnt der Norweger
14. Der Deutsche raucht Rothmans
15. Derjenige, der Marlboro raucht, hat einen Nachbarn, der Wasser trinkt

Aufgabe: Wem gehört der Fisch?

Lösung

8. Aufgabe

Die Badewanne ist voll Wasser. Mutti gibt Steffen einen 3-Liter Behälter und einen 5-Liter Behälter. Beide haben keine Maßangaben. Sie sagt: "Bringe mir 4 Liter Wasser".

Aufgabe: Wie soll Steffen das machen?

Lösung

9. Aufgabe

Doppelt soviel + die Hälfte + ein Viertel + 1 = 100

Aufgabe: Wie lautet die gesuchte Zahl?

Lösung

10. Aufgabe

Ein Fährmann steht vor folgendem Problem: Er muss einen Fluss in einem kleinen Boot überqueren, und muss einen Wolf, ein Schaf und einen Kohlkopf mit zum anderen Ufer nehmen. Das Boot ist leider so klein, dass außer ihm nur ein Tier oder der Kohlkopf mit ins Boot passen. Allerdings muss er auch auf die Tiere und den Kohlkopf aufpassen, denn ist der Wolf mit dem Schaf allein, so frisst der Wolf das Schaf, ebenso frisst das Schaf den Kohlkopf, wenn sie mit ihm allein ist (somit darf z. B. der Fährmann nicht den Wolf zuerst mitnehmen, sonst ist der Kohlkopf zum Fressen freigegeben).

Aufgabe: Wie schafft der Fährmann es, alle auf die andere Seite zu bringen, ohne dass jemand/etwas dabei gefressen wird?

Lösung

11. Aufgabe

Man hat zwei gleichvolle Tassen. Eine Tasse ist mit Tee und eine mit Kaffe gefüllt. Nun gibt man von der Teetasse einen Löffel voll Tee in die Kaffeetasse. Darauf rührt man den Kaffee um und gibt nun von dem Kaffee/Tee-Mix einen Löffel in die Teetasse.

Aufgabe: Ist nun mehr Kaffee im Tee oder mehr Tee im Kaffee?

Lösung

12. Aufgabe

Es war einmal ein alter Araber, der drei Söhne hatte. Sein Hauptbesitz waren 17 Kamele. Eines Tages verließen ihn langsam seine Kräfte, und er schrieb ein Testament:

Nach meinem Tode soll
mein 1. Sohn die Hälfte der Kamele,
mein 2. Sohn ein drittel der Kamele und
mein 3. Sohn ein neuntel der Kamele bekommen.

P. S.: Es darf keines der kostbaren Tiere getötet werden!!

Er versiegelte das Testament und legte es bei Seite. Ein paar Wochen später starb der Araber. Die Söhne ließen in trauernd beerdigen, nahmen das Testament und lasen es. Die Söhne waren jetzt noch trauriger, denn sie konnten den letzten Willen ihres Vaters auch nicht erfüllen. Wie sollten sie 17 Schafe durch 2 teilen? Einige Zeit später kam ein Mathematiker zu ihnen, sie gaben ihm ein zu Hause und zu speisen. Der Mann sah ihnen an das etwas nicht stimmte und fragte sie danach. Die Söhne erzählten ihm die ganze Geschichte und der Mathematiker sagte: "Trauert nicht, ich werde euch morgen helfen." Die Nacht verging und der nächste Morgen brach an. Alle waren ganz gespannt. Der Mann stellte sein Kamel zu den anderen 17, nun ging alles auf:

18 : 2 = 9
18 : 3 = 6
18 : 9 = 2

Nun wussten sie wie sie die Kamele verteilen sollten. Der Mann nahm sein Kamel und ritt fort. Die Brüder zählten zusammen.

9
+ 6
+ 2

17
Aufgabe: Erkläre dieses mathematische Wunder!!

Lösung

13. Aufgabe

In einem Raum befinden sich fünf Säcke, die Gold enthalten und eine Waage. In einem Sack befindet sich falsches Gold. Ein echtes Goldstück wiegt 100 g und ein falsches 101 g. In die Waage muss man zehn Pfennige einwerfen, damit man etwas wiegen kann. Die Waage druckt dann einen Zettel aus, auf dem das momentane Gewicht steht. Man hat nur ein Zehnpfennigstück zur Hand.

Aufgabe: Finde heraus in welchem Sack das falsche Gold ist.

Lösung

14. Aufgabe

Es waren einmal drei Jungen die gerne Fußball spielten, doch ihr Ball war alt und kaputt. Deshalb gingen sie in ein Geschäft und kauften einen neuen Ball, der im Schaufenster 30 € kostete. Die Jungen gingen hin und kauften den Ball, jeder bezahlte 10 €. Fröhlich gingen sie mit dem Ball nach draußen. Plötzlich fällt dem Ladenbesitzer ein, dass der Ball im Sonderangebot war und nur 25 € kostete. Er schickte einen Eilboten los um den Jungen die 5 € zurückzugeben. Der Eilbote wusste, dass die drei Jungen gute Freunde waren und er wusste auch, dass man 5 € nicht durch 3 teilen kann. Der Laufbote steckte 2 € ein und gab jedem Jungen 1 € zurück.

Rechnung:

27 €bezahltes Geld (3 * 9 €)
+ 2 €eingestecktes Geld des Eilboten

 
29 € 

Aufgabe: Wo ist der 30. € geblieben?

Lösung

15. Aufgabe

Drei Gefangene sind zu Tote verurteilt. Der dritte ist blind. Eines Tages gibt der König den Gefangenen eine Chance. Er hat fünf Hüte. Drei rote und zwei weiße. Die Gefangenen werden in eine Reihe gestellt. Jeder von ihnen setzt ein Hut auf. Es bleiben also zwei übrig, die niemand von den Gefangenen sehen kann. Wenn ein Gefangener weiß, ob er einen roten oder weißen Hut aufhat, wird er freigesprochen. Der erste sagt nichts. Der zweite Gefangene sagt auch nichts. Nach kurzer Überlegung weiß der Blinde, welchen Hut er aufhat.

Aufgabe: Welche Farbe hat der Hut? Und weshalb ist es diese Farbe?

Lösung